folgeseite

Rechnungstellung

Rechnungsempfänger/-adresse: Auf der Rechnung ist stets die Bewohnerin resp. der Bewohner als Empfänger aufgeführt und gilt somit auch als Taxschuldner. Die Zustellung erfolgt meist an Angehörige oder Beistände, welche als Stellvertretung die finanzielle Vollmacht innehaben.

Mit dem Hinweis Kostenübernahme durch andere Zahler werden auf der Monatsrechnung die Teilkostenträger erwähnt, welche von uns eine separate Rechnung erhalten:

Die Krankenkassenbeteiligung an den Pflegekosten rechnen wir mit dem sogenannten „tiers payant“-Modell direkt mit der betreffenden Krankenkasse ab.

Für den Einwohnergemeinde-Beitrag fungiert im Kanton Solothurn das Amt für Soziales als sogenannte „Clearingstelle“, welche uns zuerst den Anteil an die Heimrechnung zahlt und dann die Kosten mit der letzten Wohngemeinde abrechnet. Sie rechnet über den Lastenausgleich ab, d. h. jede Gemeinde beteiligt sich mit einem Pro-Kopf-Beitrag an den Pflegekosten. Für ausserkantonale Bewohnerinnen wird nach den Richtlinien der betreffenden Einwohnergemeinde vorgegangen.

Verrechnungsperiode: Die Erfahrung hat gezeigt, dass beim ersten Erhalt einer Rechnung für Daueraufenthalt die Zeile "Periode von… bis…" etwas verwirrend sein kann. Gerne erläutern wir Ihnen, wie die zeitliche Zuordnung der Leistungen zu verstehen ist.

 

Periode von … bis … = Verrechnungsperiode,
das heisst alle Leistungen, die in dieser Zeit erbracht worden sind:

 

  • Patientenbeteiligung
  • Pflegetaxe Krankenkasse / MiGeL- Beitrag
  • Pflegekosten-Beitrag Einwohnergemeinde
  • Die Zusatzleistungen wie Coiffeuse, Fusspflege, Begleitservice, usw. werden fortlaufend erfasst und können in verschiedenen Monaten angefallen sein

 

Die Hotelleriekosten werden wie ein Mietzins zum Voraus in Rechnung gestellt. Zum Beispiel werden in der im Rechnungstitel aufgeführten Periode 1.1. bis 31.1.2018 die Hotelleriekosten vom Februar in Rechnung gestellt.

 

Zahlungsfrist: Die Zahlungsfrist beträgt 30 Tage ab Ausstellungsdatum.